Details zu Signalen

 
Analysefunktionen
   

Auf Basis der bekanntesten Candlestick-Formationen und Indikatoren ermittelt Tai-Pan Realtime für Sie täglich die aussichtsreichsten Aktien des Prime Standard, DJ Euro Stoxx50, Nasdaq100 und S&P500. Um Ihnen einen bestmöglichen Überblick zu bieten, werden die Ergebnisse automatisch in die dafür vorgesehenen Kataloge zusammengefasst.

   
   
 
Candlestick-Formationen - Bullish
   
   

Hammer

Sofern diese Formation nach einem markanten Abwärtstrend eintritt, ist sie besonders bullish zu interpretieren. Der „Hammer“ ist gekennzeichnet durch einen kleinen „Body“ und einem langen darunterliegenden „Shadow“. Dabei ist es egal, ob der Körper ausgefüllt ist oder nicht.
 
   

Bullish Engulfing

Diese Formation ist extrem bullish zu interpretieren, falls sie nach einem markanten Abwärtstrend eintritt. Diese Formation kennzeichnet einen kleinen „Black Body“, der von einem nach folgenden „Long White Body“ umhüllt wird. Je eindeutiger diese Umhüllung ist, desto größer ist die Aussagekraft.
 
   

Bullish Harami

Die Formation deutet auf die Abnahme der Volatilität bzw. der Trendintensität hin. Sie entsteht, wenn ein kleiner „Body“ innerhalb der Range eines vorangegangenen „Long Body“ zustande kommt. Dabei deutet ein bullish „Body“ nach einem Abwärtstrend auf ein Ende des Abwärtsdrucks hin und analog ein bearish „Body“ nach einem Aufwärtstrend auf ein Ende der Aufwärtsbewegung hin.
 
   

Morning Star

Diese bullishe Formation deutet auf eine Bodenbildung hin, sofern sie nach einem Abwärtstrend auftritt. Einem „Long Black Body“ folgt hier ein darunter liegender kleiner „Real Body“, wobei es nicht relevant ist, ob dieser ausgefüllt ist oder nicht. Anschließend folgt ein „Long White Body“, dessen Closing oberhalb des Mittelpunktes im „Long Black Body“ erfolgt.
 
   

Bullish Doji Star

Ein „Bullish Doji Star“ zeigt eine Unsicherheit im Trendverlauf und damit das mögliche Ende des vorherrschenden Abwärtstrends an. Die Formation kann daher weniger konkrete Handelssignale liefern, als vielmehr auf einen Wechsel im Trend hindeuten und damit zur Suche nach einer Bestätigung durch eine andere Formation veranlassen.
 
   

Piercing Line

Nach einem „Long Black Body“ liegt das Opening unter dem vorangegangenen Low, das Closing liegt jedoch über dem vorangegangenen Mittelpunkt.
   
   
 

Candlestick-Formationen - Bearish

   
   

Shooting Star

Der bearishe “Shooting Star” kennzeichnet einen wichtigen Drehpunkt, sofern er nach einer Aufwärtsbewegung eintritt. Ein kleiner „Real Body“, unabhängig ob aufgefüllt oder nicht, folgt hier einem „Long White Body“, wobei das Closing in der Nähe des Tiefs er folgen sollte und der „Body“ einen langen, über dem „Real Body“ liegenden „Shadow“ aufweisen sollte. Als aussagekräftig gilt die Formation nur, wenn auf den „Shooting Star“eine schwarze Kerze folgt.
 
   

Bearish Harami

Die Formation deutet auf die Abnahme der Volatilität bzw. der Trendintensität hin. Sie entsteht, wenn ein kleiner „Body“ innerhalb der Range eines vorangegangenen „Long Body“ zustande kommt. Dabei deutet ein bullish „Body“ nach einem Abwärtstrend auf ein Ende des Abwärtsdrucks hin und analog ein bearish „Body“ nach einem Aufwärtstrend auf ein Ende der Aufwärtsbewegung hin.

 
   

Evening Star

Diese bearishe Formation deutet auf eine Gipfelbildung hin, sofern sie nach einem Aufwärtstrend auftritt. Einem „Long White Body“ folgt hier ein darüberliegender kleiner „Real Body“, wobei es nicht relevant ist, ob dieser ausgefüllt ist oder nicht. Anschließend folgt ein „Long Black Body“, dessen Closing unterhalb des Mittelpunktes im „Long White Body“ erfolgt.
 
   

Bearish Doji Star

Ein „Bearish Doji Star“ zeigt eine Unsicherheit im Trendverlauf und damit das mögliche Ende des vorherrschenden Aufwärtstrends an. Die Formation kann daher weniger konkrete Handelssignale liefern, als vielmehr auf einen Wechsel im Trend hindeuten und damit zur Suche nach einer Bestätigung durch eine andere Formation veranlassen.
 
   

Dark Cloud Cover

Nach einem „Long White Body“ liegt das Opening über dem vorangegangenen Low, das Closing liegt jedoch unter dem vorangegangenen Mittelpunkt.

   
   
 
Oszillatoren
   
   

Momentum

Im Gegensatz zu anderen Indikatoren, wie z.B. Gleitenden Durchschnitten, die eine Trendwende erst nach ihrer Vollendung signalisieren, liefert das Momentum oft bereits vorher Anhaltspunkte für eine Trendumkehr. Je nach Zielsetzung werden unterschiedliche Periodenlängen verwendet. Die Periodenlänge sollte danach festgelegt werden, ob kurzfristige, mittelfristige oder langfristige Trends untersucht werden sollen. Viele Analysten bearbeiten die Momentumkurve wie einen eigenständigen Chart, legen also Trendgeraden in die Kurve und sehen bei einem Durchbruch der Trendgerade ein Kauf- oder Verkaufsignal.

Mom(20) schneiden der Null-Linie.
Über 0 -> positiv / Unter 0 -> negativ

 
   

RSI(14) 70/30 Überkauft/Überverkauft.
Über 70 -> negativ / Unter 30 -> positiv

RSI

Der RSI nach Welles Wilder ist eine spezielle Form des Momentums. Dazu wird der Wertebereich beim RSI normiert und liegt grundsätzlich im Intervall zwischen 0 und 100. Wilder legt bei der Berechnung des RSI stets ein Intervall von 14 Perioden zugrunde.

Die wichtigen Marken, die beim RSI die Signale geben, sind Überschreiten der 70er-Linie, was auf einen überkauften Markt hindeutet, sowie das Unterschreiten der 30er-Linie, was auf einen überverkauften Markt hindeutet. Wie die meisten Oszillatoren liefert auch der RSI recht gute Signale, wenn sich der jeweilige Titel in einem Seitwärtstrend befindet. Bei starken Trends ist der RSI dagegen weniger geeignet, da es dann je nach gewählter Periodenlänge häufig zu Fehlsignalen kommt.

 
   

Stochastik

Der Stochastik-Indikator basiert auf der Beobachtung, dass während einer Aufwärtsbewegung die Schlusskurse näher an den Perioden-Höchstkursen liegen und während einer Abwärtsbewegung näher an den Perioden-Tiefstkursen. Der Schwankungsbereich des Stochastik liegt zwischen 0 und 100, wobei Werte unter 20 auf einen überverkauften Markt hindeuten, während Werte über 80 auf einen überkauften Markt hindeuten. Signale ergeben sich durch die Schnitte von %K und %D und zusätzlich durch das Niveau, auf dem sie stattfinden.

 

Sto(9,5) schneiden der Signal-Linien.
%K über %D -> positiv / %K unter %D -> negativ

   
 

Stochastik

Sto(9,5) 80/20 Überkauft/Überverkauft.
%K unter 20 -> positiv / %K über 80 -> negativ
   
   
 
Trendfolger
   
   

MACD

Der MACD basiert auf drei exponentiell gewichteten Gleitenden Durchschnitten und wird in Form zweier Linien dargestellt. Signale beim MACD entstehen, wenn die schnellere schwarze Linie die langsamere rote Signallinie schneidet. Schneidet also die schwarze Linie die rote Signallinie von unten nach oben, so liegt ein Kaufsignal vor. Entsprechend liegt ein Verkaufssignal vor, wenn die Signallinie von oben nach unten geschnitten wird.  

MACD(12/26/9) schneiden der Signal-Linien.
MACD-Linie über Signal-Linie -> positiv /
MACD-Linie unter Signal-Linie -> negativ

 
   

CCI(20) schneiden der Null-Linie.
Über 0 -> positiv / Unter 0 -> negativ

CCI

Der Commodity Channel Index ist ein Indikator, der auf Trend folgen basiert. Beim CCI wird eine Zahl errechnet, die den Abstand zu einem Gleitenden Durchschnitt quantifiziert. Wenn der Abstand ein bestimmtes Maß überschreitet, wird ein beginnender Trend unterstellt, wodurch sich ein Handelssignal in die angezeigte Trendrichtung ergibt.

 
   

TRIX

Der TRIX-Indikator wurde von Jack Hutson präsentiert. Es handelt sich dabei um einen 1-Perioden Rate of Change Indikator (d.h. Periode 2 dividiert durch Periode 1, Periode 3 durch Periode 2 usw.) eines dreifach geglätteten Gleitenden Durchschnittes der Schlusskurse eines Wertes. Das Ergebnis ist ein um seine Null-Linie schwankender Oszillator, der aufgrund seiner Stabilität als Trendindikator verwendet wird. Es entsteht ein Kaufsignal, wenn der TRIX-Indikator seine Null-Linie von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn er die Null-Linie nach unten durchbricht.

TRIX (12) schneiden der Null-Linie.
Über 0 -> positiv / Unter 0 -> negativ

   
   
 
Trendinensitätsindikatoren
   
   

ADX  

Der ADX wird eingesetzt, um zu ermitteln, ob ein Trend vorliegt und falls ja, wie stark dieser Trend ist. Hohe ADX-Werte deuten danach auf einen starken Trend hin, während niedrige Werte auf eine Seitwärtsphase hindeuten. Der ADX zeigt dabei nur die Trendstärke an, nicht aber die Richtung, d.h. dass auch stark fallende Kurse zu hohen ADX-Werten führen.  

ADX(14). ADX > 30 -> Trend / ADX < 30 -> Seitwärtsphase

 
   

Aroon (25) Aroon Up oder Aroon Down > 70 -> Trend /
Sonst -> Seitwärtsphase

Aroon

Der AROON zeigt Wechsel der Trendphasen und Trendrichtungen an. Dabei misst er die Anzahl der Perioden, die seit dem letzen Hoch oder Tief im Markt vergangen sind. Diese Werte werden von einem AROON_UP und einem AROON_DOWN gemessen, wobei sich beide in einer Skala zwischen 0 und 100 bewegen. Sollte ein Markt beispielsweise bei einem 25er AROON ein neues 25-Perioden-Hoch ausbilden, dann würde der AROON_UP 100 anzeigen und umgekehrt.

 
   

DMI

Die gerichtete Bewegung des Handelstages wird in zwei Variablen gespeichert: im positiven Directional Movement (+DM) und im negativen Directional Movement (-DM). Sie dienen als Hilfsgrößen zur Berechnung des DMI. Um zu ermitteln, welche gerichtete Bewegung in die Berechnung einzufließen hat, wird die Handelsspanne der aktuellen Periode mit der Handelsspanne der vorhergehenden Periode verglichen.

DMI(14). DMI > 30 -> Trend / DMI < 30 -> Seitwärtsphase

 
 
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