Limits in Tai-Pan Realtime
Limits dienen der Kursüberwachung von Wertpapieren. In Tai-Pan Realtime gibt es zahlreiche Möglichkeiten Limits zu setzen und zu überwachen. Verwenden Sie die Limits, um Kursbewegungen im Auge zu behalten, oder um Ihre Gewinne im Depot zu maximieren bzw. die Verluste zu begrenzen. Mehrere Benachrichtigungssysteme ermöglichen das Überwachen der Limits auch wenn Sie nicht Tai-Pan Realtime aktuell nutzen. Auch während der Arbeit brauchen Sie die Limits nicht im Blickfeld haben. Soundausgaben und individuelle Ereignisse übernehmen diesen Teil für Sie.
Überwachung von Limits
Eingetragene Limits werden von dem Kursdatenserver überwacht. Tai-Pan Realtime muss demnach also nicht online sein. So werden in Echtzeit die Limits überprüft und die Ereignisse weitergegeben. Wenn Tai-Pan Realtime zum Zeitpunkt des Erreichens eines Limits nicht online ist, werden diese Ereignisse gespeichert und bei der nächsten Anmeldung ist der Status in Tai-Pan Realtime sichtbar.
Sie können sich auch per E-Mail oder SMS (optional per SMS-Limit-Control) über das Erreichen eines Limits informieren lassen. Der Kursdatenserver schickt Ihnen sofort eine E-Mail oder SMS (optional per SMS-Limit-Control) zu. So können Sie auch die Limits überwachen, wenn Sie gerade nicht die Möglichkeit haben Tai-Pan Realtime zu verwenden.
Statische und dynamische Limits definieren und verändern
Es gibt zwei Limitarten in Tai-Pan Realtime. Statische und dynamische Limits. Die gebräuchlichste Variante sind sicherlich die statischen Limits, bei denen zu einem bestimmten Kurswert ein Limit gesetzt wird. Diese Limits können in Tai-Pan Realtime auf mehrere Arten gesetzt werden:
- Eingabe eines Limitwertes in der Limitverwaltung
- Eingabe eines Limitwertes mit dem Quick-Limit-Dialog
- Einzeichnen von Horizontalen Linien im Chart und Umwandlung in ein Limit
Die dynamischen Limits bieten sehr viel weitere Möglichkeiten der Kursüberwachung. Dynamische Limits ändern Ihren eigenen Limitwert bei einem bestimmten Ereignis. Folgende Ereignisse gelten für dynamische Limits:
- Eine Trendlinie wird in eine Überwachungslinie umgewandelt. Diese Überwachungslinie ist vom Prinzip her ein dynamisches Limit, da bei jedem neuen Kurstick der Linienwert (Widerstandslinie oder -wert) neu berechnet wird. Dadurch ändert sich das Limit. Wird die Überwachungslinie geschnitten (von oben nach unten oder unten nach oben, je nach Definition) erfolgen die normalen Limitbenachrichtigungen wie für alle anderen Limits auch.
- Ein Kurslimit wird mit speziellen Eigenschaften belegt. So ist es z.B. möglich einem Stop-Limit folgende Eigenschaften zu geben, damit der Limitwert automatisch angepasst wird.
- Eigenschaft "dynamisch" aktivieren
- den Maximalabstand zum Bezahltkurs auf 0,20€ setzen
- bei Erreichen des Stop-Limits das Limit deaktivieren
Durch diese Eigenschaften erhalten Sie ein Stop-Limit, welches bei steigendem Kurswert automatisch weiter nach oben gesetzt wird, nämlich Neuer Limitwert = Kurswert - Maximalabstand. Dadurch wird das Limit sozusagen "nachgezogen". Fällt der Kurs, so bleibt das Limit am aktuellen Limitwert stehen. Wird das Stop-Limit erreicht, wird das Limit deaktiviert und Sie erhalten eine Limitbenachrichtigung über das Erreichen des Limits.
Limitereignisse für alle Limits
Anhand des Beispiels aus dem vorigen Abschnitt lässt sich erkennen, dass die Limitverwaltung und die zugehörigen Ereignisse zu einem Limit viele Möglichkeiten geben die Wertpapiere effektiv zu überwachen und eigene Trading-Strategien in die Tat umzusetzen. Folgende Ereignisse können für die Limits definiert werden:
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